Wie du innerlich ruhig bleibst – obwohl es außen chaotisch ist
Shownotes
iele Menschen versuchen, Ruhe im Außen zu finden.
Mehr Kontrolle. Weniger Stress. Mehr Ordnung.
Doch innere Stabilität entsteht nicht dadurch, dass außen alles perfekt läuft.
Sie entsteht durch die Fähigkeit, dein eigenes Nervensystem bewusst zu regulieren.
In dieser Folge sprechen wir über:
• innere Unruhe und Daueranspannung • Sympathikus und Parasympathikus einfach erklärt • warum dein Nervensystem ständig „aktiv“ sein kann • die Rolle von Mikro-Pausen und Atmung • das INS-Modell als inneres Navigationssystem • praktische Übungen für mehr Ruhe und Klarheit
Konkrete Übungen aus der Folge:
• Die 4–6 Atmung • Mikro-Unterbrechungen im Alltag • bewusste Ankerpunkte für innere Stabilität
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Transkript anzeigen
00:00:03: Willkommen bei mentales Souveränität.
00:00:07: Ein Podcast für Menschen, die klar denken und klar entscheiden wollen von und mit Andreas Langner.
00:00:15: Vielleicht kennst du dieses Gefühl?
00:00:18: Im Außen ist viel los Zu viel Los!
00:00:22: Vielleicht sind es gerade im Moment die Anforderungen im Job oder Erwartungen von den Menschen in deinem Umfeld Die Familie, die Termine, die Verantwortung.
00:00:32: Und wie sieht's in solchen Momenten innerlich bei dir aus?
00:00:36: Oftmals Unruhe, oder?
00:00:38: Vielleicht bist du angespannt.
00:00:39: Gedank dich ständig unterwegs und selbst wenn es kurz ruhig wird bleibt da etwas.
00:00:47: Eine Grundanspannung!
00:00:49: Und auf Dauer ist diese nicht gesund für uns.
00:00:51: Stell dir einmal vor, Du bist auf dem Meer.
00:00:55: Setz den deinen Boot.
00:00:56: die Wellen bewegen sich ständig mal ruhig mal unruhig, manchmal sogar stürmisch.
00:01:03: Was würden intuitiv die meisten Menschen machen?
00:01:06: Richtig!
00:01:07: Die meisten Menschen würden versuchen, die Wellen zu kontrollieren um vielleicht Sicherheit zu gewinnen.
00:01:13: In den Alltag übersetzt heißt dieses kleine bildliche Beispiel vielleicht mehr Struktur, mehr Planung ist gleich weniger Stress stimmt doch oder?
00:01:24: Leider nein.
00:01:25: Im Alltag funktioniert das jedoch nur ganz begrenzt.
00:01:30: Was du lernen kannst, ist etwas ganz anderes – selbst stabil im Wasser zu bleiben, unabhängig davon wie gerade der Wellengang um dich herummässt.
00:01:40: und genau darum dreht es sich heute in dieser Podcast-Folge.
00:01:45: Schauen wir doch einmal kurz zurück!
00:01:47: In den letzten Folgen haben wir darüber gesprochen warum dich bestimmte Situationen oder Menschen tragern?
00:01:55: Warum du plötzlich reagierst obwohl du es eigentlich besser weißt.
00:02:00: Und wir haben gesehen, oft reagiert zuerst dein Nervensystem.
00:02:05: Heute gehen wir einen kleinen Schritt weiter – nicht nur warum reagiere ich sondern wie bleibe ich stabil auch wenn mein System automatisch reagiert!
00:02:18: Dafür schauen wir mal kurz auf dein Nervensystem.
00:02:22: Du kannst es dir vereinfacht so vorstellen.
00:02:24: Es gibt zwei grundlegende Zustände, in denen sich dein Nervensystem befindet.
00:02:29: Der eine ist der Aktivierungszustand.
00:02:31: Hier bist du schnell fokussiert handlungsbereit.
00:02:34: Zum Beispiel du bist in einem Meeting.
00:02:37: Es wird kritisch!
00:02:38: Du musst sofort reagieren.
00:02:40: Was passiert körperlich?
00:02:41: Dein Pult steigt Mental, dein Fokus wird enger.
00:02:46: Dein ganzes System ist jetzt auf Leistung eingestellt.
00:02:49: Das ist völlig normal Denn hier ist der Sympathikus aktiv.
00:02:55: Der Sympatikus ist kein Leistungsnerv, er wird aktiv wenn du unter Stress stehst, Sport treibst oder dich in einer Gefahrensituation befindest.
00:03:06: Er bereitet den Körper auf körperliche Höchstleistungen vor und dann gibt es noch genau den anderen den entgegengesetzten Zustand.
00:03:14: für den ist der Parasympathrikus verantwortlich.
00:03:21: ist dein Erholungsnerv.
00:03:23: Er übernimmt das Kommando, wenn du dich entspannen möchtest oder wenn du schläfst – er sorgt für Regeneration und den Aufbau von Energiereserven.
00:03:32: In diesem Zustand bist du ruhiger, klarer im Kopf!
00:03:36: Du kannst zuhören, Informationen abwägen und ganz bewusst entscheiden.
00:03:42: Du bist also mehr bei dir.
00:03:44: Das Problem vieler Menschen ist also nicht dass sie diesen Aktivierungsmodus haben Also in dem der Sympathikus dein Tun und Handeln bestimmt.
00:03:54: Das Problem ist, sie verlassen ihn kaum noch – und bleiben so dauerhaft hochgefahren!
00:04:02: Das ist ähnlich wie wenn du einen Motor tagelang am Stück im oberen Leistungsbereich fahren würdest ohne Pause zu machen.
00:04:10: Das Resultat kannst Du Dir vorstellen oder?
00:04:15: Ein entscheidender Erdturm.
00:04:17: Viele denken wir brauchen weniger Stress dann wird es besser.
00:04:21: Die Realität zeigt uns jedoch etwas anderes.
00:04:24: Das Außen wird selten dauerhaft ruhiger, darauf haben wir selten einen Einfluss.
00:04:31: Neue Themen kommen, neue Anforderungen kommen, neu Situationen kommen.
00:04:37: Wenn deine innere Stabilität davon abhängt das Außen alles ruhig ist dann wirst du immer wieder unruhig werden.
00:04:47: Und die Sache ist aber Trainierbar, ja Ruhe ist trainierbar.
00:04:52: Es gibt eine wichtige Erkenntnis aus der Stressforschung die ich gerne mit dir teilen möchte.
00:04:57: Nicht die Menschen mit dem wenigsten Stress sind langfristig am stabilsten sondern die, die gelernt haben sich immer wieder zu regulieren!
00:05:05: Warum?
00:05:06: Weil dein Nervensystem lernfähig ist.
00:05:08: Huhe ist also keine Eigenschaft.
00:05:11: Huha ist ein Zustand den du bewusst herstellen kannst.
00:05:15: Die Realität, ich erlebe das oft im Coaching oder in meinem Mentoringbuch haben.
00:05:20: Menschen sagen wenn das Projekt vorbei ist dann wird schon wieder ruhiger!
00:05:25: Wenn die Kinder größer sind, wenn sie aus dem Haus sind dann wird alles leichter.
00:05:30: Wenn ich weniger Druck habe dann bin ich schon wieder automatisch entspannter.
00:05:34: Kennst du diese Sätze auch?
00:05:37: Und was passiert?
00:05:39: Was passiert in der Realität?
00:05:41: Es wird nicht ruhiger, das nächste Thema kommt und dann das nächste und wieder das nächste.
00:05:46: Das Außen verändert sich permanent jedoch die innere Ruhe bleibt wenn sie vorhanden ist.
00:05:55: Ruhe ist also keine Situation, Ruhe eine Fähigkeit und diese Fähigkeiten entsteht wenn du lernst dich selbst zu regulieren.
00:06:04: davon bin ich ganz fest überzeugt.
00:06:06: Und hier kommt ein inneres Navigationssystem ins Spiel.
00:06:09: Diese fünf Prinzipien selbst waren ja innere Klarheit, Entscheidungsfähigkeit, emotionale Stabilität, Selbstwärtsamkeit.
00:06:18: Aber entscheidend ist doch wie sieht das im echten Leben aus?
00:06:23: Stell dir einmal folgende Situation voran Du sitzt in einem Meeting Die Stimmung wird angespannter Eine Person wird überzogen kritisch.
00:06:34: Früher wäre es sicherlich Folgendes passiert Vielleicht würdest du sofort reagieren oder gefällst in Rechtfertigungsmodus.
00:06:43: Oder du spürst körperlich, dass du immer unruhiger wirst.
00:06:48: Heute passiert etwas anderes!
00:06:50: Du merkst ich werde gerade angespannt.
00:06:54: Du bleibst kurz ruhig, du atmest und dann entscheidest du bewusst höre ich jetzt zu?
00:07:01: Oder gehe ich sofort in die Verteidigung?
00:07:03: und genau in diesen Moment entsteht Souveränität.
00:07:06: Genau in diesem Moment bist du handlungsfähig hast du Steuer in der Hand und bestimmst deinen nächsten Schritt.
00:07:14: Mentales Suferinität bedeutet bewusst zu bleiben, wenn andere nur reagieren – und in diesem Kontext bedeutet es, bewusst zubleiben, wenn dein inneres System unruhig wird!
00:07:28: Machen wir doch mal eine Übung, wenn Du Lust hast.
00:07:31: Viele denken Sie brauchen große Auszeiten Der Jahresurlaub Und dann wird schon wieder gut.
00:07:38: Urlaub Wochenenden Rückzug Das ist ja in der Regel auch gut, aber leider nicht ausreichend.
00:07:46: Entscheidende sind durch die kleinen Momente im Alltag – dreißig Sekunden eine Minute, zwei Minuten!
00:07:52: Warum wirken diese Pausen?
00:07:54: Diese kurzen Pausens, weil du dein Nervensystem kurz aus der Daueraktivierung und Ausdauerbelastung
00:08:01: herausführst?!
00:08:03: Du unterbrichst den sogenannten Autopilot, indem du dich befindest wenn du Stress hast.
00:08:08: Dann wirst du immer wieder Verhalten, Reaktionen an den Tag lesen die du automatisiert schon seit Jahren vermutlich dir antrainiert hast.
00:08:17: das ist dann das Verhalten im Autopilot.
00:08:20: da geht es um Flucht, Angriff oder um Handlungsunfähig zu sein einfach eingeforen zu sein.
00:08:27: und genau diese kleinen Unterbrechungen machen dein System langfristig Flexibler, eine einfache sehr wirkungsvolle Methode.
00:08:37: Atme aus und atme ein – nichts Neues!
00:08:44: Aber jetzt kommt die Änderung.
00:08:46: Atm' länger aus als ein.
00:08:48: Probier's einfach mal.
00:08:50: Einatmen und länger ausatmen.
00:08:56: Du kannst dir das auch gut merken mit Sekunden zum Beispiel vier Sekunden einatmen.
00:09:01: Eins zwei drei vier Und sechs Sekunden aus.
00:09:08: Eins, zwei drei vier fünf sechs.
00:09:16: Warum funktioniert das?
00:09:18: Dein Nervensystem reagiert direkt also sofort auf deinen Atem.
00:09:25: Eine längere Ausatmung signalisiert deinem Körper.
00:09:29: Ich bin sicher Wir wissen dass ja im Stress wird unsere Atmung schnell und flach.
00:09:35: Deswegen funktioniert das ich bin sicher und genau dieses Signal reduziert deine Stressreaktion.
00:09:42: Dein Körper wird ruhiger, dein Kopf wird klarer!
00:09:48: Schauen wir uns eine weitere Übung an.
00:09:50: Findet einen Moment am Tag der dir gehört – und damit meine ich nicht dein Handy, damit meine Ich nicht die anderen sondern dir.
00:10:01: Und nutze ihn bewusst.
00:10:03: Das ist kein Luxus, das ist Training.
00:10:07: Du kannst dein Außen nicht kontrollieren, aber du kannst lernen wie du darauf reagierst.
00:10:15: Kommen wir mal zu den Takeaways.
00:10:18: Wenn du aus dieser Folge drei Dinge mitnehmen möchtest welche wären das?
00:10:23: Erstens vielleicht Ruhe entsteht Nicht im außen.
00:10:27: Zweitens Dein Nervensystem ist trainierbar.
00:10:33: und drittens kleine bewusste Momente verändern langfristig alles.
00:10:39: Beobert euch dich doch mal in den nächsten Tagen.
00:10:43: Hör mal genau in Dich hinein, wann bist Du angespannt?
00:10:47: Wann reagierst du zu schnell und wann bist du ruhig?
00:10:53: Und beginne genau dort!
00:10:55: Es muss nicht perfekt sein sondern es muss bewusst geschehen.
00:11:03: Ich danke Dir fürs Zuhören.
00:11:04: Wenn Dir diese Folge gefallen hat freue ich mich sehr.
00:11:07: wenn Du diesen Podcast abonnierst oder ihm ein Like gibst.
00:11:12: Die oftmals angespannt sind, die oftmals unter Stress sind für die dieses Thema gerade wichtig ist dann teile sehr gerne diese Folge mit ihnen.
00:11:21: Alle Informationen zu meiner Arbeit findest du wie immer in den Show Notes und bis zur nächsten Folge bleibt mental zu verrehen!
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