Warum du dich selbst verlierst – und wie du dich wieder ausrichtest
Shownotes
Warum verlieren wir uns im Alltag – obwohl wir funktionieren?
In dieser Folge lernst du das INS-Modell kennen: ein Denkmodell, das dir hilft, dich in Zeiten von Unsicherheit, Druck und Komplexität innerlich auszurichten.
Du erfährst, wie deine Gedanken, Emotionen und inneren Muster dich steuern – und wie du wieder bewusst Entscheidungen triffst.
Die 5 Prinzipien des INS-Modells:
– Selbstwahrnehmung – Innere Klarheit – Entscheidungsfähigkeit – Emotionale Stabilität – Selbstwirksamkeit
👉 Mentale Souveränität bedeutet: bewusst zu bleiben, wenn andere nur reagieren.
Wenn du deine Selbstführung gezielt weiterentwickeln möchtest oder Unterstützung suchst, findest du hier weitere Informationen:
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Dort erhältst du Einblicke in meine Arbeit als Coach, Trainer und Keynote Speaker – mit Fokus auf Selbstführung, mentale Stärke und klare Entscheidungen in herausfordernden Situationen.
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Transkript anzeigen
Podcast Folge 3
Mentale Souveränität.Der Podcast für Menschen, die klar denken und klar handeln wollen.
Mein Name ist Andreas Langner.
Es gibt einen Moment, den fast jeder kennt.
Du wachst morgens auf…und noch bevor der Tag richtig beginnt, ist da schon etwas da.
Ein Gefühl.Eine leichte Unruhe.Ein innerer Druck.
Du stehst auf.Du gehst in deinen Alltag.Du funktionierst.
Termine.Gespräche.Entscheidungen.
Und nach außen wirkt alles ganz normal.
Vielleicht sogar erfolgreich.
Aber innerlich merkst du:
Ich bin nicht wirklich klar.Ich bin nicht wirklich bei mir.
Und genau das ist der Punkt,an dem viele Menschen beginnen, sich selbst zu verlieren.
Nicht plötzlich.
Sondern schleichend.
Ein bisschen weniger bewusst.Ein bisschen mehr angepasst.Ein bisschen mehr im Außen.
Und irgendwann merkst du:
Ich reagiere nur noch.Ich gestalte nicht mehr.
Und genau darüber sprechen wir heute.
Ich erlebe das in meiner Arbeit immer wieder.
Menschen, die viel erreicht haben.Die Verantwortung tragen.Die Entscheidungen treffen müssen.
Und die sagen:
„Ich weiß eigentlich, was richtig wäre…aber ich mache es trotzdem nicht.“
Und das ist kein Wissensproblem.
Das ist ein Orientierungsproblem.
Denn wir leben in einer Zeit,in der äußere Orientierung immer schwieriger wird.
Mehr Informationen.Mehr Möglichkeiten.Mehr Erwartungen.
Und gleichzeitig:
Mehr Unsicherheit.Mehr Druck.Mehr Geschwindigkeit.
Und viele versuchen, das im Außen zu lösen.
Mehr Wissen.Mehr Tools.Mehr Strategien.
Aber das eigentliche Problem liegt woanders.
Wenn äußere Sicherheit bröckelt,brauchst du innere Orientierung.
Und genau hier setzt das an,worüber ich heute mit dir sprechen möchte:
Das INS-Modell.
INS steht für:
Innere Systeme.Navigation.Selbstwirksamkeit.
Oder einfacher gesagt:
Dein inneres Navigationssystem.
Und vielleicht kennst du das aus einem ganz einfachen Kontext.
Wenn du mit dem Auto unterwegs bist und dein Navi nutzt…
dann bringt es dir nichts,wenn du nur weißt, wo du hinwillst.
Du musst auch wissen:
Wo du gerade stehst.
Und genau hier liegt das Problem bei vielen Menschen.
Sie haben Ziele.Sie haben Verantwortung.Sie haben Erwartungen.
Aber sie haben keinen klaren Zugriff darauf:
Was passiert gerade eigentlich in mir?
Und ohne diesen Zugrifftriffst du Entscheidungen aus Mustern.
Nicht aus Klarheit.
Und genau deshalb besteht das INS-Modell aus fünf zentralen Prinzipien.
Und ich möchte sie dir nicht einfach erklären.
Ich möchte sie dir erlebbar machen.
Stell dir folgende Situation vor.
Du sitzt in einem Meeting.
Ein wichtiges Thema.Viele Meinungen.Vielleicht auch Druck von oben.
Und plötzlich sagt jemand einen Satz,der dich trifft.
Vielleicht stellt er dich infrage.Vielleicht widerspricht er dir offen.Vielleicht vor anderen.
Und in diesem Moment passiert etwas in dir.
Ein Gedanke:„Das stimmt so nicht.“
Ein Gefühl:Ärger.Druck.Spannung.
Und vielleicht merkst du sogar körperlich etwas:
Dein Puls steigt.Du wirst schneller.Deine Stimme verändert sich.
Und jetzt kommt der entscheidende Punkt.
Wenn du das nicht wahrnimmst…wirst du reagieren.
Und genau hier beginnt das erste Prinzip:
1. Selbstwahrnehmung
Selbstwahrnehmung bedeutet:
Du erkennst, was gerade in dir passiert.
Nicht später.
Nicht im Nachhinein.
Sondern im Moment.
Denn ohne Selbstwahrnehmungbist du im Autopilot.
Und der Autopilot ist schnell.
Aber nicht immer klug.
Psychologisch gesehen ist das übrigens völlig normal.
Unser Gehirn ist darauf ausgelegt,Energie zu sparen.
Deshalb greift es auf Muster zurück.
Auf Erfahrungen.Auf Bewertungen.
Und unter Druck wird genau dieser Mechanismus stärker.
Das bedeutet:
Je mehr Stress du hast,desto automatischer wirst du.
Und genau deshalb ist Selbstwahrnehmung der erste Schritt.
Der Moment, in dem du merkst:
Da passiert gerade etwas in mir.
Und plötzlich hast du eine Wahl.
2. Innere Klarheit
Denn jetzt kommt die nächste Ebene:
Innere Klarheit.
Die Frage ist nicht:
Was passiert hier im Außen?
Sondern:
Was ist mir in dieser Situation wirklich wichtig?
Geht es dir um Recht haben?
Geht es dir um Beziehung?
Geht es dir um Klarheit?
Viele Menschen entscheiden hier unbewusst.
Sie reagieren aus dem Impuls heraus.
Und verlieren dabei ihre Richtung.
Innere Klarheit ist dein innerer Kompass.
Ohne ihn bist du abhängig vom Außen.
Mit ihm triffst du Entscheidungen,die zu dir passen.
3. Entscheidungsfähigkeit
Und dann kommt der nächste Schritt:
Du entscheidest.
Nicht perfekt.
Nicht vollständig abgesichert.
Sondern bewusst.
Und das ist für viele Menschen der schwierigste Punkt.
Denn wir sind darauf trainiert,sicher zu entscheiden.
Alle Informationen zu haben.Risiken zu vermeiden.
Aber in der Realität funktioniert das nicht.
Führung bedeutet:
Entscheiden unter Unsicherheit.
Und genau hier zeigt sich:
Kannst du entscheiden?
Oder wartest du?
Denn auch Nicht-Entscheidung ist eine Entscheidung.
Und oft die, die dich am meisten kostet.
4. Emotionale Stabilität
Und jetzt kommt ein Punkt,der oft unterschätzt wird:
Emotionale Stabilität.
Du kannst alles verstanden haben.
Du kannst klar sein.
Du kannst wissen, was zu tun ist.
Aber wenn du es emotional nicht halten kannst…kippst du.
Und genau das passiert vielen.
Sie wissen, was richtig wäre.
Aber sie halten die Spannung nicht aus.
Konflikte.Unsicherheit.Druck.
Und genau hier zeigt sich mentale Stärke.
Nicht dann, wenn alles ruhig ist.
Sondern dann,wenn es schwierig wird.
5. Selbstwirksamkeit
Und dann kommt der entscheidende Punkt:
Selbstwirksamkeit.
Der Moment, in dem du erlebst:
Ich kann Einfluss nehmen.
Nicht auf alles, was passiert.
Aber auf das,was ich daraus mache.
Und genau das ist der Unterschiedzwischen Reagieren und Gestalten.
Und jetzt wird es wichtig:
Diese fünf Prinzipien wirken zusammen.
Selbstwahrnehmungführt zu Klarheit.
Klarheitermöglicht Entscheidung.
Entscheidungbraucht Stabilität.
Und daraus entsteht Selbstwirksamkeit.
Das ist dein inneres Navigationssystem.
Und jetzt kommt ein entscheidender Perspektivwechsel.
Viele Menschen stellen sich in schwierigen Situationen eine Frage:
Warum passiert mir das?
Und genau diese Frage führt dich in den Opfermodus.
Denn sie richtet deinen Fokus auf Dinge,die du nicht kontrollieren kannst.
Das INS-Modell arbeitet anders.
Es stellt eine andere Frage:
Wie will ich damit umgehen?
Das ist der Moment,in dem du in den Schöpfermodus gehst.
Das ist Selbstführung.
Mentale Souveränität bedeutet:
bewusst zu bleiben, wenn andere nur reagieren.
Und genau das ist heute entscheidend.
Denn die äußere Welt wird nicht einfacher.
Aber deine innere Orientierungkann klarer werden.
Und genau darin liegt deine Stärke.
Wenn du aus dieser Folge drei Dinge mitnehmen möchtest:
Erstens:
Ohne Selbstwahrnehmung bleibst du im Autopilot.
Zweitens:
Innere Klarheit ist die Grundlage jeder guten Entscheidung.
Und drittens:
Selbstwirksamkeit entsteht,wenn du bewusst handelst.
Vielleicht nimmst du dir genau das für die nächsten Tage mit.
Nicht alles.
Nur einen Moment.
Und eine Frage:
Wie will ich damit umgehen?
Wenn dir diese Folge gefallen hat,freue ich mich sehr, wenn du diesen Podcast abonnierstoder ihm ein Like gibst.
Und wenn du Menschen kennst,für die dieses Thema gerade wichtig ist,teile diese Folge gerne mit ihnen.
Alle Informationen zu meiner Arbeitfindest du in den Shownotes.
Und bis zur nächsten Folge:
Bleib mental souverän.
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